Donnerstag, 24. März 2016

RUMS Osterkörbchen DIY Tutorial

Ich habe für uns ein Eierkörbchen genäht. Endlich mal genau passend zur Deko im Esszimmer. Da kommen dann unsere gefärbten Eier rein, die sind aber natürlich noch nicht fertig, also hier ein Bild mit Schokoeiern. Die habe ich mir beim Bäcker wirklich in blau- silber raussuchen lassen..... 


Vorweg möchte ich erwähnen, dass das Tutorial gar nichts Neues ist, die Anleitungen für die Kordelkörbchen sind ja schon Tradition und es gibt auch hier in blogs diverse. So hat meine Blog-Kollegin Jolijou (in ihrem neuen Buch) eine Körbchenanleitung OHNE Kordel, meine Probestickerin Sabine von der Streuterklamotte hat eine NUR aus Kordel, auch total Klasse....

Ich mache diese Körbchen und die passenden Untersetzer aus Hanfkordel MIT Stoffrestemantel. Auch dafür gibts Anleitungen, bestimmt genug. Ich mache es aber an ein Paar Punkten anders bzw. habe noch ergänzende Tips, deshalb habe ich doch kurz mitfotografiert. 

Erstmal war mir wichtig, dass die Körbchen einen schönen Mittelpunkt haben, deshalb drösele ich das Seil etwas auf und forme so den Anfang zu einer Spitze, die sich schöner rollen läßt.


 
Dann kann so ein Hanf-Seil sehr dicht sein, das ist fester als die Kunststoffseile. Ich möchte die Körbchen und Untersetzer aber sehr fest und stabil, da ist das weichere Kunststoffseil weniger geeignet.


Außerdem greife ich zu Naturmaterialien, wann immer es geht. Hat auch den Vorteil, dass meine Körbchen und Untersetzer hitzebestänig sind und in die Waschmaschine können.
 

Oft haben normale Maschinen Schwierigkeiten, da sauber durchzustechen.  Der Trick ist dann, nicht in die Mitte des Seiles  zu stechen, dort ist es ja noch dicker und dichter. Deshalb stellt den Zickzackstich so breit ein, dass er nur in das äußere Drittel des Seiles einsticht (hier 4,5 Breite, 4 Länge). Und benutzt habe ich eine 80er Jeansnadel. Nicht dicker, die braucht sonst ja noch mehr Platz zum Durchkommen! Ich kann auf meiner Maschine sogar mit einer normalen 70er Universalnadel nähen.


Wichtig ist beim Nähen, dass nichts verkantet, also immer langsam nähen, und nicht am Nähgut ziehen oder schieben. Nadeln brechen meist nur dann, wenn sie verkanten... also schön laufen lassen, der Transporteur transportiert das Nähgut schon, ihr steuert nur ein bisschen die Richtung. So geht das auch mit einer kleineren und nicht so kräftigen Maschine gut. Die ersten Paar Runden sind etwas fitzelig, danach läuft es wie von selbst. Ein besondere Füßchen braucht man nicht, ich habe das Universalfüßchen mit 9mm drauf.

Ich verwende auch breitere Stoffstreifen, als ich in Anelitngen gesehen habe, dann geht das Wickeln nämlich schneller und man hat nicht noch 5 Stoffschichten, die sich überlappen, sondern kann schön diagonal wickeln. 
Dazu kann man Stoffstücke auf der ganzen Stoff-Breite schneiden, (also 1,40 an einem Stück), das mache ich mit dem Snaply Schneidelineal, ich schneide auf 35 mm. 




Oder man kann Stoffrestestücke in diese Breite schneiden und zusammennähen (geht auch ohne nähen, finde ich bei kleineren Stücken aber sehr zeitraubend und mühsam zu wickeln). Schnellste Variante ist natürlich ein gemusterter Stoff und davon gleich 1,40 m lange Bänder runterschneiden. 

 
So habe ich erst einen  Untersetzer gemacht, da muß man immer nur rundherum nähen, während das Nähgut flach aufliegt auf dem Nähtisch, das kann ich dann so herum besser.


Möchte man ein Körbchen, sollte man erst den Boden als Platte machen, damit das Körbchen schön steht und dann erst mit der linken Hand ein bisschen den Boden anheben beim Nähen, so entsteht eine Rundung im Korb, je mehr man anhebt, desto steiler wird die Rundung. 

 
(Hier habe ich das Körbchen links von der Maschine, da ist mehr Platz für die Rundung als unter dem Nähfuß, dafür kann unter dem Nähfuß die Platte flacher liegen) Hat man einen Freiarm, kann man so auch eine Art "Becher" oder "Vase" herstellen. Muß ich unbedingt auch noch mal ausprobieren, da müsste man dann eben die Rundung in die andere Richtung machen, also nach unten.


Ich möchte am äußeren Rand von meinem Körbchen einen glatten Abschluß, also habe ich auch hier wieder die Zwirnung vom Seil aufgedröselt... 


So läuft es sanft spitz zu und ich kann am oberen Rand einen glatten Abschluß hinbekommen. gefällt mir persönlich besser. 

 

Für einen Untersetzer mit 15 cm Durchmesser braucht man bei 5mm Seilstärke ca. 3,50m Seil, für das Körbchen habe ich 5,50m gebraucht. Stoffstreifen kann man ca. das 3,5-fache der Seillänge rechnen, je nachdem wie schräg man wickelt.

 

Ich werde meine StoffresteKiste in 35 mm Streifen schneiden und mir noch was ganz Grosses machen.... 

Ich wünsche Euch allen schöne Ostern... hier sind die Kinder schon groß, da ist das nicht mehr soooo die Aufregung, außer einem netten Osterfrühstück und Eier"klicken" spielen (Eine Art "Boule" mit den bunten gekochten Eiern) läuft das hier eher dezent, wir entspannen einfach ein bisschen und hoffen auf nettes Wetter.
Das Körbchen darf jetzt noch zu RUMS

EDIT: Die Kordel bekommt man oft als Wäscheleine in der Haushaltswarenabteilung beim Supermarkt oder Droeriemarkt. Und natürlich in jedem Baumarkt, da gibts die als Meterware von der Rolle oder als fertiges Bündel. Online bestellen ist günstiger, dauert aber länger. Manchmal steht es auch unter "Juteseil"... ist ein minimaler Unterschied, geht aber genauso gut. Sisal ist eher zu grob.


Teilen

Freitag, 18. März 2016

Stickdatei - Freebie 2016 Stempel und Label

PUH, es ist schon Mitte März und die ersten haben gefragt, wo sie ein Stempel oder Label für 2016 bekommen können.

Das freebie gab es ja immer zu meinen Dateien "I love Stamps" und "FruityLabels".

Das habe ich total vergessen, jetzt aber schnell nachgeholt.


Die beiden neuen freebies findet ihr zusammen in einem DropBox-Ordner. Viel Spaß damit!
Teilen

Mittwoch, 16. März 2016

Sticksoftware V7 - Flächenfüllungen

Auf dem BERNINA-blog gibt es einen neuen Teil meiner Serie
"Arbeiten mit der Sticksoftware V7"
Diesmal geht es um kreative Flächenfüllungen.
Das Repertoire ist dort fast unerschöpflich.... mehrere Hundert mögliche Füllungs-Varianten für Flächen.


Alle Posts von mir zur Sticksoftware findet ihr hier 
(nach unten scrollen)
Im Bernina-blog gibt es für Euch unzählige Posts zum Thema "Stickerei und Software". Auch wer nicht mit bernina arbeitet, kann sich hier viele Inspirationen und Informationen holen.

Teilen

Dienstag, 15. März 2016

BERNINA Bandeinfasser auf der Cover L220

Ich habe es schon angekündigt, dass ich den BERNINA-Bandeinfasser für die Cover L220 testen werde.
Hier kommt für Euch mein Test mit Tips und einer ausführlichen Anleitung:


Für die BERNINA Cover L220 geeignet sind die Bandeinfasser #88 von BERNINA,  Hier kann man nur mit nicht-vorgefalzten Bändern arbeiten. Den Bandeinfasser gibt es in verschiedenen Breiten. Für die Arbeit mit Jersey und Sweat empfehle ich hier die Breite 38 mm. Die Variante 32 mm geht für dünnen Jersey auch noch, Sweat, Bündchenware und andere dickere Stoffe funktionieren damit aber nicht. Der ganz schmale Bandeinfasser 28 mm eignet sich wirklich nur für die Arbeit mit ganz dünnen Stoffen, das fertige Band ist nicht mal 6 mm breit. Der 38 mm - Bandeinfasser produziert einen Bandrand von knapp 10 mm Breite, das ist sogar bei Trägerhemdchen und anderen feinen Arbeiten perfekt. 
(Die Bandeinfasser #87 passen auch, arbeiten aber nur mit fertig vorgefalzten Bändern)



Um den Bandeinfasser für die Cover L220 zu nutzen, muss man separate Schrauben kaufen, die auf das Gewinde der L220 passen. Es gibt auch einen Adapter, der auf das vorhandene Gewinde geschraubt wird und oben dann  mit den normalen BandeinfasserSchrauben befestigt werden kann. Er kommt demnächst als Adapter in die Shops, kostet aber um die 20 Euro. Günstiger und schneller ist die Variante der neuen Schrauben. Die Bezugsquellen findet ihr am Ende des posts.


Der Bandeinfasser wird nur mit diesen 2 Schrauben ganz zügig an der L220 befestigt. Das dauert nur Sekunden. Dann kann es sofort losgehen. 


Das Band, dass ihr verwendet, kann aus Jersey oder Bündchenware normal von der vollen Stoffbreite abgeschnitten werden. Hier ist ja die Dehnung durch das Material gegeben und es muß im Gegensatz zu Webware nicht schräg geschnitten werden. Sehr praktisch, so könnt ihr Euch den Jersey auf voller Breite gleich zu einem richtig langen Streifen schneiden. Ich mache das mit Rollschneider und Lineal, bzw. dem Linealschneider von Snaply auf der Breite 3,75 mm. Man muß das Band nicht unbedingt aufrollen, kann man aber. Dafür eignet sich auch ein Stäbchen oder eine leere GarnKone oder eben eine breite Spule. 
(Schrägbänder aus Webware könnt ihr ungefaltetet in dieser Breite in vielen Farben günstig kaufen, oder selbst machen, dafür gibt es hier oder hier gute Anleitungen).


Und so geht das Einfädeln des Bandes:
Band schräg anschneiden und mit der Rückseite nach vorne in die Führung einfädeln... mit der Pinzette kann man durch den Schlitz in der Führung das Band ganz durchschieben und unter dem Nähfuß greifen.
Jetzt ganz nach hinten unter dem Nähfuß durchziehen. Jetzt ist das Band automatisch korrekt gefaltet und es kann schon losgehen. Wenn man jetzt die Nadeln absenkt oder ein Paar Stiche näht, kann man gleich den Stoff einfädeln und loslegen. 
Man hat also immer einen losen Bandanfang, der hinter das Nähfüßchen gezogen werden muß.


Den Stoff einzufädeln geht ganz einfach, man muß ihn nur mit der Pinzette knapp in das gefaltete Band direkt unter dem Füßchen einstecken. Wenn er einmal vom Transporteur gegriffen wird, läuft das fast automatisch, hier muß man nur wenig führen, wenn man Kurven näht. 

Jetzt müssen wir noch etwas an den Feineinstellungen des Bandeinfassers schrauben, er muss gut positioniert werden, damit er das Band so einzieht, dass es korrekt unter dem Nähfuß liegt. Die Maschineneinstellungen muß man nicht verändern. 

Hier seht ihr die beiden Möglichkeiten, den Bandeinfasser zu positionieren:

Die vordere Führung sitz bei mir, wenn es optimal läuft minimal links von der hinteren Führung, die hintere ist bündig mit der rechten Kante des mittleren Füßchenteiles. Sieht man auf dem Bild recht gut.


Die roten Pfeile zeigen die Schrauben, die die hintere Führung des Bandeinfassers verstellen.


Die blauen Pfeile zeigen, wie der Bandeinfasser an der vorderen Führung verstellt werden kann.


Auf den Proben hier kann man gut sehen, dass ich die Einstellungen solange anggepasst habe, bis die Nähte mittig auf dem genähten Band liegen, dies wird alleine durch die oben gezeigten Schrauben erreicht, also das Verstellen der hinteren und vorderen Führung. Alle anderen Schrauben konnte ich so lassen! Am Probestück in der Kurve deutlich zu sieht man deutlich, dass die Führung weiter nach rechts musste, also das band zu weit nach links geschoben wurde.


So wäre es richtig. Hier müßt ihr etwas testen, die Einstellung ist dann aber immer wieder gleich. Ich habe mit einer Einstellung alle Materialien genäht, auch Webware und Kunstleder und mußte an der Positionierung des Bandeinfassers nichts mehr ändern.

Das Band muss beim Nähen so laufen, dass die rechte Kante mit dem mittleren Nähfußteil abschließt, also unter den rechten Füßchenteil KEIN Band läuft, dann läuft es perfekt. Hier muss man beim Nähen wirklich nur darauf achten, dass sich das Band glatt einfädelt in die vordere Führung. Bei Jersey ziehe ich das Band etwas an, indem ich mit der rechten Hand etwas führe.


Der Bandeinfasser macht die untere Umschlagkante etwas breiter als die obere.  Das läßt sich nicht verstellen. Man kann auch nur mit 2 Nadeln (links oder rechts ausfädeln) nähen oder mit der Kettnaht. Ich habe auch fertiges, nichtgefalztes Schrägband getestet, man kann auch seine Reserven an gefalztem Band einfach glattbügeln und es dann verwenden, wenn es die richtige Breite hat.



Insgesamt ging das viel einfacher, als ich gedacht hatte.  
Ausklappen muß man das vordere Teil nur zum Einfädeln und beim Abschneiden des Bandes am Ende der Näharbeit. Wenn man ein weiteres Teil mit demselben Schrägband nähen möchte, schneidet man natürlich hinter dem Nähfuß ab.

 

 Fertig genäht habe ich für mich jetzt ein Trägerhemd.
(Schnitt Malotty)


 Wenn ihr Fragen habt, stellt sie gerne als Kommentar hier unter dem Post.


Schrauben zur Montage an der Cover L220  sind einfache, metrische Schrauben mit Gewindegröße 3,5, Gewindelänge max. 6 mm, gibt es auch in jedem Baumarkt (können bei Nähpark für 2,80 Euro per mail oder telefonisch mitbestellt werden, sie sind noch nicht im onlineShop)
die Adapterplatte, die preislich (ab 20 Euro) aber gegenüber den Schrauben uninteressant ist, sollte demnächst in shops zu bekommen sein. In der Handhabung bietet sie keinen Vorteil.
Dies ist kein Werbepost, sondern ein Produkttest. Der Bandeinfasser wurde mir von nähpark zur Verfügung gestellt





Teilen

Mittwoch, 9. März 2016

Gewonnen hat das Stickmuster-Buch....

Ich hab mir mächtig Zeit gelassen, das tut mir leid, aber manchmal gehen hier auch andere Sachen vor dem bloggen.

Schön, dass so viele Interesse am Digitalisieren und dem Buch hatten!

Aber nun kurz und schmerzlos:

Gewonnen hat Silvi von "resize-genadelt"
"Ich hab die Vorschau zu deiner Rezension gesehen und gleich draufgeklickt weil mich das Thema echt interessiert. Jetzt verlost Du sogar eines, das ist ja toll. Auf jeden Fall Danke für die Bewertung, wir wollen eh bald mal zum Nähpark fahren, da bring ich mir eines mit wenn die glücksfee mich grad nicht mag. LG Silvi"

Liebe Silvi, Herzlichen Glückwunsch!
Schick mir doch bitte deine Postadresse, gerne auch hier als Kommentar, der bleibt dann unveröffentllicht.
Danke nochmals an "nähpark Diermeier" für das Sponsoren des Buches!


Teilen

Mittwoch, 2. März 2016

MESSE... MädelsTAG

Letztes Wochenende haben wir uns in der "üblichen Mädelsrunde" (das sind alle die aus dem Süden, die wir in der Regel auch schon seit Jahren auf dem Stoffmarkt & auf Nähtreffs treffen) zur  
in München getroffen.


Die Creativmesse ist eine reine Besuchermesse, auf der Händler für Bastel- und Kreativbedarf ihre Produkte zeigen. Dort geht man also zum Einkaufen hin und nicht wie bei einer Ordermesse für Fachbesucher zum Trends schnuppern und vorbestellen.



Wir treffen uns da also unter Anderem zum Shoppen. Viel Neues gibts da nicht, wenn man im Netz unterwegs ist, kennt man das Meiste schon, aber es ist eben ein netter Event, um ein Paar Sachen " in echt" anzuschauen und bei Workshop zu sehen, wie damit gearbeitet wird. Es gibts schon Vieles, was man ausprobieren kann. Aber ehrlich gesagt habe ich dafür immer keine Zeit, ich sitze lieber mit der "Truppe" zusammen zum Ratschen, man sieht sich ja nicht so oft und ich gehe auch eher dorthin, um die Kolleginnen und Freundinnen zu treffen, die für alltägliche Treffen zu weit auseinander wohnen. 



In diesem Kreise treffen und kennen sich alle schon seit Jahren, alle mögen sich, und es gibt keine Zickereien, das ist einfach herrlich und immer sehr herzlich und man freut sich danach schon auf das nächste Treffen!  Und manchmal bin ich etwas traurig, dass wir so weit auseinander wohnen.

Außer den Händlern für Material gibt es in München dann eine Sonderfläche für "Kunsthandwerker", einen Koffermarkt mit kleinen Ständen, die man für einen oder mehrere Tage buchen kann.



Dort waren diesmal auch Frau jolijou und Frau mymaki, die wir am Stand besucht haben. Zum Teil kannte man sich ja schon.
gestöbert und geshoppt haben wir da natürlich auch ein bisschen.
Und ich bin, bevor ich heimgefahren bin, da noch etwas "versackt" beim Schwätzen.... Selten mit Menschen, die ich "nur" als Kolleginnen kenne so intensiv und tiefgründig geredet. Schön war das und das wiederholen wir auch bald dann.

Das ist eben das Tolle an solchen Treffen, man trifft immer wieder auf Leute mit ähnlicher Gesinnung und lernt Menschen (besser) kennen, mit denen man sich wirklich was zu sagen hat.
Deshalb sind solche Treffen mit "Nähmädels" für mich immer so wertvoll, es sind schon viele Freundschaften dabei entstanden, die weit ins Privatleben eingehen irgendwann.

Deshalb an dieser Stelle mal:
Schön dass es Euch gibt !
Stella di Gisela, Lya und ich, bunte Boote, elfenlicht, berkwerk, Carohonk, Alex, bellaina,ein bisschen bullerbü , Bibi's Nähkiste, marmeli, mymaki&jolijou 
und die, die diesmal nicht dabei waren, grüß ich hier auch mal!

Gekauft habe ich nur wenig, ich brauch ja immer nix, ich bin ja gut ausgestattet hier... aber irgendwas findet sich ja immer.


Und auf einem Foto hier im blogpost bin ich doch glatt auch drauf, wenn auch nur am Rande, ganz klein.... entdeckt?

Danke an Britta und Marion, dass ich bei Euch ein Bild leihen durfte. Ich hatte nur das handy mit und die Ausbeute war eher "naja"......



 


 

Teilen

Dienstag, 1. März 2016

Stickmuster erstellen - eine Buchrezension

Manchmal bekomme ich Materialien zum Testen, diesmal habe ich ein Buch zum "Rezensieren" bekommen.
Da es hier um "mein Thema" geht, mache ich das natürlich sehr gerne.



 "Stickmotive selbst erstellt" von Sabine Scheuermann wurde im Selbstverlag mit nähpark Diermeier veröffentlicht.
(Bezugslink unten)

 

Das Grundlagenwerk arbeitet vielseitige Punkte beim Stickmuster erstellen mit Sticksoftware ab. 
Dabei wird so erklärt, dass die Anleitungen auf verschiedene Softwares anwendbar sind. 

  
In minimalen Einzelpunkten wird es sicher so sein, dass einzelne Aspekte in den vielen verschiedenen Softwares, die auf dem Markt sind, variieren, z.B. bei Füllungsarten, einzelnen Funktionen und Menueführung oder Sticharten. Dies ist aber meiner Meinung nach hier nicht wirklich relevant. 



Die Inhalte sind also auf diverse Stickmusterprogramme anwendbar und bieten damit eine gute Grundlage zum Einstieg ins Stickmuster digitalisieren.



Arbeitet man das Buch gründlich durch, ist es für Anfänger sicher ein guter Start mit fundierten Kenntnissen. Es zeigt ebenso, wie man mit einer grafischen Vorlage arbeiten kann oder wie man Einstellungen der Stickmuster nutzt, um bessere Stickergebnisse zu erzielen. Auch die Grundlagen der Sticktechnik kommen nicht zu kurz.


Das Buch arbeitet es die verschiedenen Füllmethoden und Sticharten ab, die man beim Erstellen auswählen kann.


Für viele bestimmt sehr interessant und lehrreich ist auch das Kapitel über die Digitalisierung von Schriften, hier herrscht ja auch immer die Vorstellung, es sei ausreichend, Texte oder Wörter einfach einzutippen. Dem ist nicht so, hier zeigt das Buch vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.


Für Anfänger kann ich das Buch sehr empfehlen, es gibt auf dem deutschsprachigen Raum ja außer den Handbüchern der Softwares kaum Schriften über Sticksoftware, sehr erfreulich also, dass jetzt sowas vorliegt.

Ihr könnt das Buch nur hier über den nähpark-Shop beziehen.

Ein Exemplar hat mir der nähpark zum Verlosen zur Verfügung gestellt, wer sich also dafür interessiert, kommentiert hier unter diesem Blogpost.

Ich werde morgen, Mittwoch, 2.3.2016 um 23.59 den Lostopf schliessen und dann auslosen. Mitmachen können alle ab 18 Jahren. Wenn sich der hier im blog veröffentlichte Gewinner nicht binnen 7 Tagen per email bei mir meldet, lose ich neu aus. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.
Versand nur innerhalb der EU.

Teilen